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»Ich habe mich
viel mit der Geschichte des Freimaurerordens beschäftigt und
die Bedeutung für das Entstehen der europäischen Kultur gewürdigt. Ich bin
überzeugt, dass er in der Aufrechterhaltung derselben etwas zu bedeuten hat, weil er das
freisinnige und ethische Miteinander vertritt, das, was Kultur ausmacht.« Albert Schweitzer
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// Literaturtipp
"Freimaurer in 60 Minuten" – das Einsteigerbuch mit Empfehlung der Großen Landesloge:
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// Freimaurer-Portrait
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»Wir sind Pro!«
Ranghöchste Repräsentanten der deutschen Freimaurerei unterstützen Organspende-Initiative
[pm/vgl/tfk] Fast jeder Deutsche würde im Ernstfall ein Spenderorgan annehmen, aber
höchstens 20% wären bereit, nach ihrem Tod Organspender zu sein oder einer
Organspende beim Tod eines Angehörigen zuzustimmen. Nehmen ohne geben zu
wollen? Dafür hat auch Prof. Dr. Rüdiger Templin, Großmeister der Vereinigten Großlogen
von Deutschland, kein Verständnis.
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 Prof. Dr. Rüdiger Templin, Großmeister der Vereinigten Großlogen
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Auch nicht als ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Transplantationsgesellschaft – als
Freimaurer hält Rüdiger Templin die Spendenbereitschaft sogar »für ein Gebot von Nächstenliebe
und Humanität«.
Gemeinsam mit den Großmeistern der fünf Mitgliedsgroßlogen ruft der Repräsentant des
Dachverbands der deutschen Freimaurerei deshalb nun auch zur Unterstützung auf. »Wir können die
'Ich bin Pro'-Kampagne des deutschen Herzzentrums Berlin nur uneingeschränkt begrüßen. Es ist
unglaublich, dass im dritten Jahrtausend immer noch Menschen sterben müssen, weil der Gedanke
an eine Spende manchem zu Lebzeiten unheimlich ist. Hier ist Aufklärung dringend nötig.«, so
Templin. Er möchte gemeinsam mit den Großmeistern der fünf Mitgliedsgroßlogen des
Dachverbands der deutschen Freimaurerei die Aufklärung über Organspenden auch in den Logen
zum Thema machen und dabei vor allem »auch auf die Möglichkeit der Lebendspende von Niere und
Leber hinweisen«. Der Organspendeausweis kann u. a. unter www.proorganspende.de
heruntergeladen oder an jeder Verkaufsstelle der BILD-Zeitung mitgenommen werden. Ausfüllen
und bei sich tragen genügt. Auf Wunsch kann man die Spendenbereitschaft sogar auf bestimmte
Organe beschränken oder einen Angehörigen angeben, dem im Todesfall die Entscheidung
überlassen wird. »Und wer es sich irgendwann noch einmal anders überlegt, der kann den Ausweis
einfach wegwerfen.«, erklärt Templin. »Organspende ist für mich die einfachste Form, zu helfen:
Man gibt, was man selbst nicht mehr braucht, aber anderer Menschen Leben retten kann. Für mich
ist das eine Selbstverständlichkeit. Ich trage seit 1992 immer einen Organspendeausweis bei
mir.«
Dr. Achim Strassner hat bereits seit 25 Jahren einen Organspendeausweis. Der Landesgroßmeister
der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland ist selbst Internist und kennt das Problem
aus seiner täglichen Arbeit. »Viele Menschen haben eine Hemmschwelle bei dem Thema. Ich
versuche auch meine eigenen Patienten zu ermutigen, sich einen Spenderausweis zu besorgen. Man
sollte sich immer klar machen, dass man schwer kranken Menschen neues Leben schenken kann,
wenn das eigene nicht mehr zu retten ist.« Dr. Strassner rät seinen Patienten darüber hinaus, auch
beim Ausfüllen einer Patientenverfügung einer Organspende zuzustimmen. |
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> www.proorganspende.de
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