"Dass die junge Loge den Namen seines Sohnes angenommen, habe seinem Freimaurer- und Vaterherzen wohlgetan, noch mehr die dem Namen hinzugefügte Bezeichnung, denn sie spreche das Anerkenntnis aus, dass mit der Aufnahme seines Sohnes dem Orden eine Morgenröte aufgegangen sei, die denselben zu den herrlichen Erwartungen berechtige."
Mit diesen Worten brachte der damalige Kaiser Wilhelm der Erste während der ersten Arbeit der am 05. November 1855 gestifteten Johannisloge "Friedrich Wilhelm zur Morgenröte" seine Gefühle darüber zum Ausdruck, dass die neugegründete Loge den Namen seines Sohnes und damaligen Prinzen Friedrich Wilhelm angenommen hatte. Seitdem sind über 140 Jahre vergangen, und für die heutigen Bürger Deutschlands, die kaiserliche und königliche Gesellschaften fast nur noch in Zusammenhang mit Geschichten und Gerüchten aus den Medien kennen, muten diese Worte etwas befremdlich an. Trotzdem sind sie für uns Brüder der Johannisloge tatsächlich wie die Morgenröte einer aufgehenden Sonne, denn Sie kennzeichnen den Beginn der Existenz unserer Loge.
Viel mehr Monarchie lässt sich heute aber auch nicht mehr bei uns erkennen, denn im Laufe der Jahrzehnte hat sich die "Morgenröte" zu einer Loge entwickelt, die für an der Freimaurerei Interessierte mehr bietet als nur adlige Worte. Rund 36 Brüder sorgen für ein breites Spektrum Meinungen und Erfahrungen, die anlässlich unserer Treffen auch gern und oft zu Gehör gebracht werden. Ein weiteres Plus unserer Loge ist, dass wir eine sehr "junge" Loge sind. Dabei bezieht sich das "jung" auf das Durchschnittsalter der Logenbrüder, denn bedauerlicherweise ist dies bei den meisten Logen recht hoch. Die Morgenröte kann dagegen hier mit vielen Neueintritten aufwarten, die auch jüngeren Interessierten ein gutes Forum bieten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei Interesse einfach an die Kontaktadresse wenden würden. Vielen Dank!
"Die Freimaurerei war immer und ist ihrem Wesen nach ebenso alt, wie die bürgerliche Gesellschaft. Beide konnten nicht anders, als miteinander entstehen, aber das, was Freimaurerei ist, hat nicht immer Freimaurerei geheißen".
G. E. Lessing
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